Über Andy Ilmberger

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Herzlich Willkommen auf Lightzoom.de, der Seite für strahlend schöne Pixel, Fotos und mehr. Zu meiner Person: Mein Name ist Andreas „Andy“ Ilmberger, meines Zeichens Journalist und Fotograf. Seit 2009 ist die digitale Spiegelreflexkamera mein treuer Begleiter. Es war damals, wie soll ich sagen, echte Liebe auf den ersten Blick! Diese herrlichen Rundungen, das knackige und doch zarte Gefühl am Auslöser und dann noch diese sexy Stimme, mit der sie leise „Klick“ stöhnte – ein Traum!

Wenngleich wir anfangs nach unserer ersten Verliebtheit durchaus noch so unsere Differenzen hatten. Unsere Vorstellungen von richtigen Einstellungen zur passenden Situation drifteten so manches Mal etwas auseinander und sorgten so für diverse visuelle Missverständnisse. Wollte ich eine enge Blende, plädierte die Kamera für eine weit Offene, wollte ich mir mal Zeit lassen beim Losschießen, konnte es Madame mit der Belichtungszeit nicht schnell genug gehen. Spielte ich dann mal an ihrer ISO rum, reagierte sie meist völlig verrauscht. Auch der Umstand, dass die Kamera nicht immer unbedingt das Gleiche sah wie ich (oder umgekehrt), führte mitunter zu strittigen Szenen in unserer Beziehung. Naja, es heißt eben „Die Kamera“ und verdeutlicht, dass eine Kamera weiblich ist – wunderschön aber auch kompliziert.

Doch nach und nach begannen wir einander zu verstehen, so dass ich mich heute nach deutlich mehr als den ersten 10.000 obligatorischen Fehlschüssen nicht mehr als Knipser, sondern tatsächlich als Fotograf fühle. Ob ich nun ein schlechter, mittelmäßiger oder guter Fotograf bin, mögen andere entscheiden – zum Beispiel Du hier am Bildschirm. Als Entscheidungshilfe hab ich hier auf der Seite schon mal ein paar Bilder und Galerien vorbereitet. An diese Stelle wünsche ich schon mal viel Spaß beim Gucken!

Noch ein Wort zu meiner fotografischen Hardware

Wenn sich zwei Fotografen kennenlernen ist die erste Frage ja nie nach dem Namen, Alter, Familienstand oder ob sich der festgebissene Dobermann in der Wade schmerzhaft anfühlt – alles unwichtige Nebensache. Die wichtigste Frage lautet natürlich: „Canon oder Nikon?“ Eine Frage so brisant wie Apple oder Samsung oder gar FC Bayern oder Borussia Dortmund? Und wehe, man steht dann auf der falschen Seite. Würden Fotografen sich zu Gangs formieren, gäbe es längst Bandenkriege und Straßenschlachten zwischen den beiden Lagern. Und wechselt einer das Lager, kann er sich der Anklage auf Hochverrat sicher sein.

Ich selbst so, wie ich grad fotografiere und gleichzeitig fotografiert werde. An dieser Stelle besten Dank an Herrn Michael Eichhammer fürs fotografieren beim fotografieren.
Ich selbst so, wie ich grad fotografiere und gleichzeitig fotografiert werde. An dieser Stelle besten Dank an Herrn Michael Eichhammer von TMP fürs fotografieren beim fotografieren.

Ich hingegen komme aus der Sony-Ecke, dort ist es reichlich entspannt. Lange wurden Sony-Knipser von den zwei großen Konkurrenten eh nicht ernst genommen. Seit der Sony-Alpha-7-Serie hat sich dies zwar geändert. Doch Nikon-Fotografen halten sich mit Häme weitgehend zurück, weil Sony auch die Sensoren für ihre Boliden baut. Und Canon-Anhänger sind mittlerweile einfach nur froh, wenn man ihnen nichts tut, dann tun sie auch keinem etwas.

Warum ich bei Sony gelandet bin? Das hatte anfangs sehr pragmatische Gründe. Damals im finsteren Mittelalter hatte ich bereits eine analoge Spiegelreflexkamera von Minolta. Zu jener Zeit hatte ich eine sehr fotogene Freundin und dachte, ich könne fotografieren… in Wahrheit blieb sie auf den Bildern hübsch, obwohl ich sie fotografierte. Aber das ist eine andere Geschichte und fällt unter die Kategorie „Die ersten 10.000 Bilder sind die Schlechtesten!“.

Doch über 15 Jahre später hatte ich die einst supermoderne SLR-Kamera Minolta Dynax 7xi samt einer kleinen Armada an Hightech-Objektiven immer noch im Schrank. Als meine Fotoleidenschaft neu entflammte war schließlich klar, meine Minolta-SLR gehört längst zum alten Eisen – noch nicht einmal der Hersteller war existent. Den hatte in der Zwischenzeit Sony aufgekauft. Doch meine alten Minolta-Gläser waren noch kompatibel zu den neuen Sony-Kameras, somit war mein Umstieg auf Sony ein leichter. Nicht dass ich heute auch nur eines der alten Objektive benutzen würde, und auf meine Sony Alpha 7 passen sie nun wirklich nicht mehr drauf. Längst sind die alten Gläser mit dem analogen Minolta-Body wieder vereint in dem Schrankabteil für nostalgische Technik, wo der Besitzer zu sentimental zum Wegschmeißen ist. Mit meinen Sony-Kameras war ich übrigens all die Zeit sehr glücklich, ohne dabei die Kameras anderer Hersteller zu kennen oder gar verurteilen zu wollen. Vielleicht ist es ein bisserl so wie beim eigenen Fußballverein: man hat nicht so richtig die Wahl, das Schicksal ordnet Dich schon Deinem Club zu – und dann ist er es bis zum Lebensende.

Hat sonst noch jemand eine Frage?

Ja, der Leser dort vor dem Farbdisplay bitte. Was ich mit meinen Tausenden von Bildern tu? Eine gute Frage! Nun, zum einen bin ich Mitglied in einem Fotoclub (der FC Wolfratshausen – klingt nach Fußball, ist aber nicht so), für den ich viele Fotos explizit schieße, für den aber auch ein gut gefülltes Fotoarchiv oftmals sehr hilfreich ist. Einige der Bilder landen gegen Jahresende auf diversen Kalendern oder auch bei Freunden und Verwandten, und nebenbei versuche ich der Fotostock-Agentur Fotolia einige meiner Werke schmackhaft zu machen. Bei Interesse, hier geht es zu meinem Fotolia-Portfolio. Und natürlich gibt es hier auf Lightzoom.de ganz viele meine Fotos zu sehen. Jedenfalls kann ich mit bestem Gewissen behaupten, dass meine Bilder nicht nur Füllmaterial für digitale Datengräber sind.

Noch eine Frage? Keine mehr? Gut, dann beende ich meinen Vortrag an dieser Stelle. Sollten weitere Fragen oder Kontaktwünsche aufkommen, schreibt mir einfach unter andy.ilmberger@lightzoom.de. Und bis dahin verbleibe ich mit besten Grüße – Euer Andy Ilmberger.